Erwachsenwerden ist nicht leicht. Auf der Suche nach Identität, dem Erkunden ihrer Sexualität und dem Pflegen inniger Freundschaften haben Melchior, Wendla und Moritz schwer zu kämpfen. Trotz all dieser
Probleme werden sie weder von Lehrern noch Eltern gehört, was sie schließlich zu fatalen Entscheidungen zwingt.
Der Frühling erwacht in der Jugend und bringt neue Gefühle und auch Probleme.
Moritz, Melchior und Wendla wurden von niemandem aufgeklärt. So begeben sie sich selbst auf die Suche nach Antworten. Moritz fühlt etwas in sich erwachen und bittet Melchior um Beistand und Informationen. Dieser hat sich über verschiedene Medien selbst gebildet und gibt sich wissend. Wendla scheitert an ihrer Mutter, die sie lieber als Kind behalten will.
Sie wendet sich in ihrer Neugierde ebenfalls an Melchior. Beide diskutieren ihre Vorstellungen von Geben und Nehmen in der Gesellschaft. Zwischen ihnen ergibt sich eine Spannung, der beide mit ihren bisherigen Erfahrungen nicht gewachsen sind.
Moritz leidet unter den Erwartungen an seine Identität, privat und auch schulisch.
Dadurch bis zum Selbstmord getrieben erfährt er durch Ilse neue Perspektiven auf das Leben, stirbt aber schlussendlich doch.
Als die Lehrer eine Aufklärungsschrift finden, die Melchior verfasst hat, wird dieser der Schule verwiesen und von seinen Eltern in eine Anstalt geschickt. Dort werden jedoch die gängigen Vorstellungen der Moral außer Acht gelassen.
Melchior flieht aus der Anstalt, um zurück zu Wendla zu kommen.
Diese war jedoch aus ihrem vergangenen sexuellen Kontakt schwanger und starb an einer Abtreibung.
Melchior wird am Ende von zwei Seiten geisterhafter Wesen konfrontiert, die über seinen weiteren Lebensweg bestimmen wollen.
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